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Betriebskostenspiegel Dresden

Der Mieterverein Dresden und Umgebung e.V. veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2022 den aktuellen Betriebskostenspiegel für Dresden. Im Vergleich zu den Daten aus 2019 zeigen sich deutliche Steigerungen an den Heizkosten.

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Betriebskostenspiegel für Dresden Erscheinungsjahr 2024 (Werte aus dem Abrechnungsjahr 2022)

Betriebskostenspiegel Dresden

Weder die Dezember-Hilfe noch die wesentlich mildere Witterung in 2022 konnten die erheblichen Preisprünge bei den Brennstoffkosten abfangen. Es wird sich zeigen, ob die Gaspreisbremse im Kalenderjahr 2023 wieder für Entlastung sorgen kann. 

Dem Betriebskostenspiegel liegen 776.000 qm Wohnfläche zugrunde.

Mieter müssen in Dresden im Durchschnitt 2,83 Euro/qm und Monat für Betriebskosten zahlen. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten mit den jeweiligen Einzelbeträgen zusammen – dabei wird unterstellt, dass alle Betriebskostenarten im Einzelfall anfallen – kommt man auf durchschnittlich 3,00 Euro/qm und Monat.  

Ein Betriebskostenspiegel dient als Orientierungshilfe für Wohnungssuchende, Mieter, Vermieter, Verwalter und Behörden. Er schafft Transparenz, liefert Anhaltspunkte für die Prüfung von Abrechnungen nach dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit und gibt Hinweise über Einsparmöglichkeiten. Er ist jedoch kein rechtsverbindliches Dokument. Aufgrund erheblicher Unterschiede in der Ausstattung und Beschaffenheit der Grundstücke und Gebäude sowie im Verbrauchsverhalten der Nutzer können die individuellen Kosten mehr oder weniger von den Durchschnittswerten abweichen. Andererseits können auch Abrechnungsfehler, unzulässige bzw. unwirtschaftliche Kosten oder fehlerhafte Umlageschlüssel Ursachen für Mehrkosten sein. Der Mieterverein Dresden rät Mietern deshalb in jedem Fall zu einer Prüfung ihrer Betriebskostenabrechnung, und das nicht nur, wenn eine Nachzahlung gefordert wird.